10 Gründe, die für die Errichtung eines Ehegatten-Testaments sprechen

Badmann10 Gründe, die für die Errichtung eines Ehegatten-Testaments sprechen

  1. Ich kann auch Personen außerhalb des Kreises der gesetzlichen Erben zu Erben bestimmen.
  2. Ich kann auch Freunden aus dem Nachlass per Vermächtnis etwas zukommen lassen, was sie nicht zu Miterben in einer Erbengemeinschaft macht.
  3. Ich kann bei mehreren Kindern unterschiedlich hohe Erbquoten abweichend von der gesetzlichen Erbfolge anordnen.
  4. Ich kann bestimmte Immobilien im Wege des Vorausvermächtnisses einzelnen Personen zu kommen lassen.
  5. Ich kann auch die noch vorhandenen Darlehensschulden mit einzelnen Objekten verknüpfen (Auflagen/Bedingungen).
  6. Ich kann die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft für eine gewisse Zeit untersagen, z. B. bis zum Versterben des längerlebenden Ehegatten.
  7. Ich kann den längerlebenden Ehegatten zum Testamentsvollstrecker einsetzen und ihm so die Alleinherrschaft über den Nachlass sichern.
  8. Ich kann den längerlebenden Ehegatten mit einer Öffnungsklausel die Testierfreiheit für das gemeinschaftliche Nachlassvermögen geben, sodass er bis zu seinem Tod die Erbfolge abändern kann.
  9. Ich kann mit einem Testament insbesondere bei Kindern aus erster Ehe Bindungswirkung für den zweiten Ehegatten erzeugen, damit die Kinder sicher ihren Erbteil bekommen.
  10. Ich kann den längerlebenden Ehegatten durch Nießbrauch an den Immobilien, bei denen die Kinder als Miterben beteiligt sind, absichern.

Der Autor Robert Badmann ist seit 1996 selbständiger Anwalt, Steuerberater und Testamentsvollstrecker. Die Qualifikation als Fachanwalt für Erbrecht hat er im Jahr 2006 erworben und hat das Wissen stetig durch besuchte Fortbildungen erweitert und vertieft. Er steht unter der E-Mail-Adresse info@kanzlei-badmann.de für einzelne Verständnisfragen gerne zur Verfügung.