Symmetrie in Natur und Musik

Symmetrie in Natur und Musik

Symposium mit Konzert über ein Naturphänomen

Warum empfinden wir Symmetrisches als schön? Ist Symmetrie ein Naturgesetz? Um auf derlei Fragestellungen zu antworten, treffen sich fünf Fachleute aus Musik, Physik, Mathematik, Biologie und klassischem Ballett zu einem Symposium im Andechser Florianstadl. Symmetrie folgt mathematischen Gesetzen, ist physikalisch die Eigenschaft eines Systems, nach einer bestimmten Änderung unverändert zu bleiben, biologisch bedeutet sie die geordnete Wiederholung gleicher Strukturelemente. Symmetrie in der Musik ist in verschiedensten Formen zu finden, beispielsweise in einem kurzen Motiv oder im Thema einer Fuge, das sich regelmäßig wiederholt. Auch klassische dreisätzige Klaviersonaten oder Impromptus sind nach symmetrischen Gesichtspunkten arrangiert. Jeweils folgt einem ersten Thema ein Mittelteil, nach dem das erste Thema unverändert wiederholt wird.
Die Veranstaltung „Symmetrie“, deren Ideengeber die Rechtsanwältin Gabriele Dressler, der Mathematiker Wolfgang Hesse und die Pianistin Susanne Absmaier sind, will die verschiedenen Aspekte zusammenbringen. Möchte die verschiedenen Aspekte unter Einbeziehung des Publikums vertiefen. Nach Diskussion und Mittagspause folgt ein langer Konzertnachmittag mit musikalischen Symmetriebeispielen. So ist eine Auswahl aus Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge BWV 1080 zu hören, zwei Schubert-Impromptus, sechs kleine Klavierstücke op. 19 von Arnold Schönberg sowie die Sonaten „Der Sturm“ und „Les Adieux“ von Ludwig van Beethoven. Die Solisten am Klavier sind Susanne Absmaier, Tessa Catchpole, Anastasia Sobyanina und Hans Wolf.
Kloster Andechs Florianstadl, 13.10.
Infos: www.pianistenclub.de Karten (inkl. MVV): www.pianistenclub.de