Stege-Seen-Seejungfrauen

Stege - Seen - Seejungfrauen

Brigitte Gattinger und Maren Martell präsentieren Holzskulpturen und Fotografien - Ausstellung im Starnberger Unternehmen Compact Dynamics

Ein Bootssteg, ein Landesteg, ein Badesteg, ein alter Holzsteg. Es sind die Fische-Frauen, die als Nixen da liegen und vom Jenseits träumen... In seiner Ballade vom Steg sinniert der am Ammersee lebende Maler Werner Kroener über die Frauen und ihre ganz besondere Beziehung zu den Stegen in unserer Region. Seit 5. April lädt das Starnberger Unternehmen Compact Dynamics zu der Ausstellung "Stege - Seen - Seejungfrauen" ein. Präsentiert werden die Stege-Bilder der Journalistin Maren Martell sowie die Holzskulpturen, die Ammerseejungfrauen "Ammerella" der Riederauer Künstlerin Brigitte Gattinger.

Zwei Jahre lang hat Maren Martell die Stege im Fünfseenland fotografiert. Stege im orangen Licht der Morgensonne, Stege in Nebel gehüllt, Stege schneebedeckt mit Eiskristallen oder im "Karibikzauber". Für ihren gleichnamigen, im Bauer-Verlag erschienenen Bildband haben ihr 53 Künstler, Politiker, Bootsbauer, Restaurantbesitzer, Schauspieler und Strandbadbetreiber Gedanken, Gedichte und Anekdoten zu diesen Sehnsuchtsorten aufgeschrieben.

Und wer passt nicht besser auf einen Steg als eine Seejungfrau? Anmutige und schöne Geschöpfe, mal sanft, mal kantig, mal in Bewegung, mal versonnen über den See blickend. Alle stammen aus dem Ammersee, denn sie wurden aus dem Holz der Bäume, die am See wachsen, von Brigitte Gattinger mit der Kettensäge befreit. Aus Birn-, Walnuss- und Eichenholz. Aus dem Gedankenspiel mit dem Namen Ammersee, der weiblichen Form und dem Vornamen Ella entwickelte sich der Name „Ammerella“. Er steht für Seejungfrauen-Skulpturen   und verweist auf die Herkunft des Holzes vom Ammersee.

Bis zum 20. September 2019 sind die Stege der Region und die Seejungfrauen vom Ammersee in Starnberg zu sehen. Compact Dynamics, Moosstr. 9, Mo. bis Do. 9 bis 17 Uhr; Fr. 9 bis 13 Uhr.