Kunst und Kultur im historischen Bahnhof

Kunst und Kultur im historischen Bahnhof Starnberg bis zum Jahresende

Die scheinbar unendliche Ausstellungsreihe nah-fern präsentiert die Objektkünstlerin Carolina Camilla Kreusch und den Maler Peter Schaller (13.11.-8.12.). Kreusch beschäftigt sich mit Fragmenten und Fundstücken wie Holzlatten, Klebebändern oder Kabel und setzt sie zu raumgreifenden Objekten zusammen, wobei bewusst das Provisorische des Arrangements in den Vordergrund tritt. Industrielandschaft, besonders solche von großer Ödnis und Verlassenheit sind die bevorzugten Motive von Schaller.

Musikalisch geht es in den November mit einem Volksliedabend zum Mitsingen (7.11.). Eva Bruckner und Ernst Schusser vom Volksmusikarchiv Oberbayern moderieren Moritaten, Balladen und gesungene Geschichten. Beim Sonntagskonzert mit dem Münchner Trio Café Voyage sind Songs meist in deutscher Sprache und aus eigener Feder zu hören (17.11.) Zu einer vorweihnachtlichen Session mit Rock, Folk und Jazz lädt die Musikschule Starnberg ein (6.12.).

Eine musikalische Krimilesung unter dem Titel „Mit Staller vom See nach Schweden“ verbindet zwei wohlbekannte Krimisujets (9.11.). Der Schauspieler Helmfried von Lüttichau, bestens bekannt aus der Krimiserie „Hubert und Staller“, in der er den Staller spielt, ermittelt im Krimi „Opfer ohne Blut“ und der Wartesaal wird zum Gruselort.

Für die jungen Zuschauer steht ein Kindertheater im Spielplan (23.11.). Das Theater Kunstdünger spielt das Stück „Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“. Es geht um Seehunde, die an Land gehen, ihr Fell abstreifen und zu Menschen werden. Sie wollen aber auch irgendwann wieder ins Meer zurück. Ist eine plötzlich verschwundene Mutter etwa eigentlich ein Seehund, der kein Mensch mehr sein wollte? Darauf gibt’s eine Antwort!