Kulturelle Festlichkeiten im Bahnhof am See

Elisabeth Carr ist zufrieden und voll des Lobes für die Unterstützung durch die Stadt Starnberg für ihre erfolgreiche Reihe „Kunst im Bahnhof am See“. Sie hat auch heuer wieder im König-Ludwig-Salon, dem "Wartesaal für allerhöchste Herrschaften“ im historischen Bahnhofsgebäude am See, vielseitige Kulturveranstaltungen auf ansprechendem Niveau präsentiert. Obwohl mitten im Geschehen des Bahnhofs gelegen, bietet der holzvertäfelte, nicht allzu große Raum den intimen und persönlichen Rahmen für Veranstaltungen ganz im Sinne der Salonkultur. Sein nostalgisches Flair setzt einen Kontrapunkt zu großen Konzertsälen. Das Publikum ist begeistert von der persönlichen Atmosphäre. „Was wir zutiefst wollen“, so Carr, „ist diese Nähe und Unmittelbarkeit“, mit den Künstlern auf Tuchfühlung sein zu dürfen. So entstehe zwischen Publikum, Kunst und Künstlern eine unmittelbare Korrespondenz. Man verweilt noch etwas nach dem Konzert, kann Fragen stellen, Gespräche sind möglich - das kommt an beim Publikum. Auch die Künstler schätzen diese Unmittelbarkeit des Kontakts zu den Zuhörern. Das sei „wie ein Organismus, der sich ineinander webt“, meint Carr. Bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltungsreihe als Kulturbahnhof auch im nächsten Jahr weitergeführt wird.

Unter www.kunstraeume-am-see.de erhält man weitere Informationen.