Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen öffnen ihre Türen wieder für die KlinikClowns

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen öffnen ihre Türen wieder für die KlinikClowns – zur großen Freude vieler kranker und pflegebedürftiger Menschen

Seit fast einem Vierteljahrhundert finden Besuche der KlinikClowns in bayerischen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen statt, regelmäßig und verlässlich.

Während der Pandemie waren sie vielerorts nicht möglich wie zuvor. Viele Einrichtungen durften die Clowns nicht betreten und erreichten Patienten und Heimbewohner stattdessen mit Alternativangeboten, wie „Clownsvisiten“ in den Höfen und Gärten oder online über digitale Medien.

KlinikClowns © Silke Schmidt
© Silke Schmidt

Jetzt sind kranke Menschen, ob jung oder alt, froh, „ihre Clowns“ wieder aus der Nähe erleben zu dürfen. Mit den notwendigen Hygienemaßnahmen und Sicherheitsauflagen haben die meisten Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mittlerweile wieder ihre Türen für die KlinikClowns geöffnet und Schritt für Schritt kommen weitere hinzu. In mehr als 80 Prozent der über 100 bayerischen Einrichtungen, in denen die KlinikClowns auch vor Corona regelmäßig anzutreffen waren, gehören ihre Besuchstage jetzt wieder so zum Alltag wie vor der Pandemie. Kranke und pflegebedürftige Menschen und auch die Clowns freuen sich sehr.

„Der Bedarf nach psychischer Entlastung der Pflegeheimbewohner und Kinder in den Kliniken ist groß, gerade nach den zusätzlichen Belastungen durch die pandemiebedingten Besuchsregelungen, und die Wiedersehensfreude beim Besuch der KlinikClowns umso größer. Krankheit, Einsamkeit und Ängste übersteigen oft die seelischen Kräfte. Die fröhlichen und unbeschwerten Besuche der Clowns stärken diese Kräfte und fördern den Genesungsprozess“, beschreibt Elisabeth Makepeace, die Vorsitzende von KlinikClowns Bayern e.V., die Situation.

Unter www.klinikclowns.de informiert der Verein über seine Arbeit und alle Einsatzorte bayernweit. Um weiterhin kranken und pflegebedürftigen Menschen Zuwendung, Freude und Hilfe bringen zu können, sind die KlinikClowns auf Spenden angewiesen.