Feldafinger Musiktage

6. Feldafinger Musiktage
mit fünf Konzerten

Mit der alten Pfarrkirche St. Peter und Paul besitzt Feldafing einen ganz besonderen Konzertsaal. Weniger die natürlich sehr wichtige Akustik steht hier im Vordergrund, das Flair der in neuromanischem Stil ausgemalten und ausgestatteten Kirche voller Intimität ist hier das Eigentliche. Es erlaubt das Entstehen einer eigenen Stimmung, die der aufgeführten Kammermusik bestens entgegenkommt. Darüber hinaus ist die Kirche nicht sehr groß, was bedingt, dass man sich rechtzeitig um Karten bemühen muss, um in den Genuss eines oder mehrerer der wie in jedem Jahr hochklassig besetzten Konzerte zu kommen.

Kammermusik vom Feinsten

Die Musiktage starten mit dem Schumann-Quartett, einem der weltbesten Streichquartette (4.7.). Benannt ist es nach den drei Brüdern Schumann, die seit frühester Jugend zusammen musizieren. Hinzugekommen ist Liisa Randalu, eine ausgezeichnete Bratschistin. Beim Konzert in Feldafing ist zudem der auf allen Bühnen der Welt konzertierende Pianist Kit Armstrong, Stammgast bei den Musiktagen. Zur Aufführung kommen Klavierquintette von César Franck und Antonín Dvořák. Tags drauf spielt das Schumann-Quartett Streichquartette von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Leoš Janáček und Johannes Brahms (5.7.).

Mit Franziska Hölscher (Violine) und William Youn (Klavier) hat sich ein virtuoses Kammermusik-Duo zusammengefunden. Beide spielen auch ansonsten mit zahlreichen renommierten Solisten und Orchestern zusammen und verfügen über ein breites musikalisches Spektrum. In Feldafing dürfen sich die Besucher die feine Interpretation von Werken Franz Schuberts, Robert Schumanns und Maurice Ravels freuen (7.7.).

Ein besonderer „Leckerbissen“ der Musiktage wird der Abend mit dem Tenor Julian Prégardien und Lars Vogt am Flügel werden (7.7.). Schuberts Winterreise steht auf dem Programm. Gerade in der besonderen Atmosphäre von St. Peter und Paul erhalten die teilweise ja sehr düsteren Lieder dieser Klage über die Vergänglichkeit der Liebe einen speziellen Reiz. Der Pianist Lars Vogt gibt auch ein Soloprogramm am 6. Juli.