Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

die erste große Winterherausforderung haben wir ja schon gemeistert, obschon Schnee- und Eisglätte im Januar nicht zu aller Freude waren. Eis in Reinform kann aber ganz toll sein, wenn es nämlich ums Schlittschuhlaufen geht. Auch wenn das Zufrieren der Seen auf sich warten lässt, muss man auf dieses sportliche Vergnügen seit einigen Jahren dennoch nicht verzichten. Auf dem Kirchplatz in Starnberg ist mit dem „Eiszauber“ eine Kunsteisbahn in Betrieb, auf der vom Eisstockturnier über ein Weißwurstfrühstück bis zur Eisparty mit Besuch der Faschingsprinzenpaare jede Menge geboten wird, auch Schlittschuhe kann man ausleihen (noch bis 10.2.).

Der Fasching läuft auf Hochtouren, die Perchalla Starnberg feiert vom 1. Kinderball in der Schlossberghalle (3.2.) bis zum Weiberfasching (28.2.) praktisch an jedem Wochenende (www.perchalla.de ). Auch die Pfarreiengemeinschaft Starnberg organisiert im Katholischen Pfarrzentrum St. Maria einen Kinderfasching (16.2.). Tolle Spiele, Preise und die Maskenprämierung sind die Höhepunkte. Außerdem zeigen die Kinder- und Jugendgarde der Perchalla ihr neues Programm.

Die Theaterzwerge des Ammerseer Bauerntheaters haben das Stück „Peter Pan“ eingeübt, in dem es darum geht, ob es reizvoller ist, immer ein Kind zu bleiben oder es doch besser ist, auch erwachsen zu werden (Arthotel Herrsching 2./3.2.und 9./10.2.).

Immer donnerstags ist Kabarett-Abend auf Monis Brettl im Gilchinger Oberen Wirt. Monika Rother hat ja ein Gespür für Spitzenkräfte in diesem Metier, im Februar sind es Stefan Otto mit seinem Programm „Ois dabei“ (7.2.), Alex Burkhard mit „Man kennt das ja“ (14.2.), Lisa Catena entschlüsselt den „Panda-Code“ (21.2.) und Severin Groebner beschwört den „Abendgang des Unterlands“ (28.2.).

Das Schwarzlichttheater Laterna Obscura ist wieder zu Gast in Starnberg. In der Schlossberghalle geht es um „Liebe & Paare“, darunter so prominente wie Adam und Eva, Romeo und Julia, Old Shatterhand und Winnetou (22./23./24.2.).

KunstRäume am See mit der nimmermüden Elisabeth Carr zeigt in Schloss Kempfenhausen eine Ausstellung unter dem Titel „Lebensspuren. Gesichter und Geschichten von Menschen am See“ (26.1. bis 24.2., am Wochenende geöffnet). Schon die Vernissage (26.1.) ist unbedingt einen Besuch wert, denn neben Marianne Sägebrecht und Anatole Regnier werden auch Josef Brustmann, Werner Kroemer und Susie Wimmer beim Auftakt dabei sein. Dazu gibt es am 10., 16. und 24. Februar jeweils musikalisch-literarische Begleitveranstaltungen.

Jazz am See hat den polnischen Jazzgeiger Adam Baldych zusammen mit dem Pianisten Helge Lien in den Bürgersaal des Feldafinger Rathauses eingeladen (9.2.). Baldych hat einen herausragenden Ruf wegen seiner virtuosen Spieltechnik und wurde schon mit einem ECHO Jazz ausgezeichnet.

Wer den Tango liebt, wird seine Freude an einem Abend im Gautinger bosco haben und voll auf seine Kosten kommen. Das Ensemble „Más Que Tango“ zelebriert zusammen mit der Sprecherin Katja Schild eine Hommage an Astor Piazolla, „ein Leben für den Tango“ (14.2.). Melchior|Pedrozo|Zeller nennt sich die Formation, die ebenfalls auf Tanzrhythmen setzt: es geht einmal um die Welt mit Valse Musette, Tango, Klezmer, Czarda und südamerikanischen Liedern (Hotel Seehof Herrsching, 9.2.).

Und zum guten Schluss eine Empfehlung für den Landgasthof Böck in Unterbrunn, wenn Tom & Basti mit zünftiger Wirtshausmusik aus dem Bayerischen Wald aufspielen (23.2.).

Viel Freude bei Ihren Unternehmungen wünscht Ihnen das Team von FünfSeenLand aktuell