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Museum Starnberger See

Geschrieben von: Andrea Hähnle

Teamarbeit wird groß geschrieben

Mitarbeiter des Museums Starnberger SeeVergnügtes Lachen klingt durch den Neubau. Die Stimmung ist gut bei der Teambesprechung im neuen Museum Starnberger See. Museumsleiterin Frauke Oelbauer legt Wert auf gute Teamarbeit, und eine entspannte Atmosphäre ist da eine prima Basis. Alle sind da: ihre Mitarbeiterin Brigitte Vordermeier, in erster Linie zuständig für die Museumspädagogik, der für die Museumsaufsicht verantwortliche Erich Walter, die beiden Kassendamen Julia Hemberger und Birgit Schneider sowie Hausmeister Friedrich Prusseit, der als einziger der Gruppe schon etliche Jahre im alten Heimatmuseum gearbeitet hat. Wobei sich rasch herausstellt, dass diese Aufzählung der offiziellen Aufgabenbereiche etwas in die Irre führt, denn hier ist jede und jeder mehr oder weniger "Mädchen für Alles": Die Pädagogin ist auch in der Verwaltung tätig, die Museumsaufsicht kümmert sich schon auch mal um Technisches und der Hausmeister springt sowieso überall ein, wo gerade Not am Mann ist.

Besucher im Mittelpunkt

Ohnehin herrscht große Einigkeit: "Eigentlich sind wir alle Ansprechpartner für die Besucher," so Friedrich Prusseit, und Erich Walter stimmt ihm zu: "Wir möchten vor allem dafür sorgen, dass sich die Menschen hier wohl fühlen." Die Grenzen ihrer Aufgabenbereiche sehen sie als Herausforderung: "Wir springen gegenseitig ein, wo immer es nötig ist," erzählt Brigitte Vordermeier, verantwortlich für die Museumspädagogik, die unter der Woche auch Kassendienst macht.

Frauke Oelbauer ist mit ihrem Team zufrieden. "Hier ist jeder gleich wichtig, denn es kommt auf jede Person an. Anders als mit solchem Engagement ginge es allerdings auch gar nicht," betont sie. Inhaltlich wird in der ersten Zeit vor allem an Konzepten für Kindergarten- und Schülergruppen gearbeitet, Sonderausstellungen werden konzipiert, und vor allem möchte die 31-jährige Volkskundlerin und Kunsthistorikerin das Museum auch außerhalb der Region bekannt machen. Den einzelnen Aspekten des musealen Kanons "Sammeln, Bewahren, Forschen und Präsentieren" möchte sie gleichermaßen gerecht werden - ein anspruchsvolles Programm, für das die Personaldecke eher knapp bemessen ist. Um so wichtiger ist das Engagement des Einzelnen, um so wichtiger die gute Stimmung, die die Besucher gewiss spüren werden.

Geöffnet ist das Museum täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr.